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Dualismus: Glaube und Arbeit

12.12.2019 Blog

Die scharfe Trennung im Denken der Aufklärung zwischen der öffentlichen Welt der „objektiven Fakten“ und der privaten Welt der Spiritualität und „subjektiven Meinungen“ ist ein Kind des Dualismus.

Dualismus ist ein philosophischer Ansatz, der den geistlichen Bereich vom übrigen Leben trennt. Seine Wurzeln liegen im antiken griechischen Denken, in dem die materielle Welt als schlecht und die geistige Welt als gut galt.

Dualistische Haltung ist Gesetzlichkeit und führt zu einem dualistischen Christsein. Die christliche Weltansicht ist das Gegenteil eines Dualismus. Das Evangelium wirkt sich konkret auf die Integration von Glauben und Beruf aus.

Andere verkünden ihren christlichen Glauben lautstark und plump vor ihren Kollegen, oft ohne in ihrem Umgang am Arbeitsplatz irgendeine Form von Gnade und Weisheit erkennen zu lassen. Wir lehren, dass die Qualität der eigenen Arbeit ein entscheidendes Kriterium für die Glaubwürdigkeit unseres Glaubens ist. Christen sollte sich aktiv im Geschäftsleben einbringen am Arbeitsplatz? Wir können gar nicht anders. Transformation und Veränderung beginnt am Arbeitsplatz dort verbringen wir 37% vom Leben. Durch Mönche, die durch das heidnische Europa zogen und Akademien, Universitäten und Krankenhäuser errichteten, veränderten sie die lokalen Wirtschaftssysteme und versorgten die sozial Schwachen. Sie arbeiteten mehr für andere als für sich selbst. Heute sollten Christen eine Gemeinschaft anstreben, die diese Dynamik lebt, dann werden wir ähnliche Auswirkungen erleben. Glaube und Arbeit können wir nicht trennen.

Viel Spass beim Umdenken.

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