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Labora et Ora

10.11.2020 Blog

Ein Wortspiel mit Tiefgang. Heutzutage leben viele gläubige Menschen nach dem Motto «labora et ora», was auf Deutsch so viel heisst wie arbeite und bete.

Die persönlichen Gebetszeiten werden schnell einmal von der in unseren Augen dringenderen Arbeit verdrängt. Sollte es eigentlich nicht umgekehrt herum heissen? Also «ora et labora» – bete und arbeite?

So ermahne ich euch nun, dass man VOR ALLEN DINGEN ZUERST tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und alle Obrigkeit, auf dass wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit. Denn solches ist gut und angenehm vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

1. Timotheus 2, 1-4

Der Stellenwert des Gebets wird in der Bibel also ziemlich klar festgelegt. Das Gebet steht an aller erster Stelle vor allem anderen in unserem Leben! Wie sieht das in deiner Firma aus? Hat Gebet für dich einen hohen Stellenwert? Oder bist du hauptsächlich am arbeiten und Gott hat eher weniger Platz in deinem Alltag?

Das Gebet an erste Stelle zu setzen bedeutet auf keinen Fall, das Arbeiten zu vernachlässigen. Denn auch die Arbeit gehört zum Menschen dazu und Gott selbst arbeitete, als er die Erde erschuf. Betrachte dazu folgende Punkte aus der Bibel:

  1. Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde (1. Mose 1,1)
  2. Gott schuf den Menschen als sein Ebenbild (1. Mose 1,27)
  3. Gott sah alles an, was er gemacht hatte und es war sehr gut (1. Mose 1,31)
  4. Gott gab uns den Auftrag zu bauen und zu bewahren – also zu ARBEITEN (1. Mose 2,15)

Wir dürfen und sollten also arbeiten und Gott durch unsere Arbeit etwas zurückgeben. Denn er selbst hat sechs Tage lang gearbeitet um uns und die Welt, in der wir leben, mit allem was auf ihr ist, zu erschaffen. In Demut und Ehrfurcht dürfen wir nun für IHN arbeiten. ER freut sich, wenn wir das tun, was in seinem Sinne ist. Sein Wille soll geschehen in deinem Leben bei der Arbeit. Doch fragen wir ihn auch, was ER möchte? Ich möchte dir Mut machen, auch das «ora» in deinem Alltag an deinem Arbeitsplatz einzubauen.

Photo by Alex Woods on Unsplash

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